Arizona, gut einen Tagesritt von Tucson entfernt am Rande des Navajo Indianer Gebietes. Hier hat sich Thomas Benson, ehemaliger Trapper und Jäger, Glücksspieler und Scout niedergelassen. Er kaufte günstig ein kleines Stück Land an der Flußbiegung eines der vielen kleinen Flüsse die sicher irgendwann mal Seitenarme des Colorado waren.

Er baute ein einfaches Haus, trieb Handel mit den Navajo und durchreisenden Siedlern und so entstand ein kleiner Handelsposten.
Im Laufe der Zeit hielt auch die Postkutsche erst sporadisch dann immer regelmäßiger. Die übrigen Siedler der Gegend nutzten die Gelegenheit ihre Post in Bensons Handelsstation aufzugeben statt den weiten Weg nach Tucson zu machen.
Benson mit seinem Gespür fürs Geschäft kaufte einige Pferde, schloss einen Vertrag mit der Postkutschengesellschaft damit die Kutsche regelmäßig hielt und Benson's Creek, wie sein Handelsposten mittlerweile hieß, ein fester Zwischenstopp wurde. Die Pferde stellte er der Gesellschaft im Zuge des Vertrages als Austauschpferde zur Verfügung. Das machte den Bau eines Stalles erforderlich.
Ein älterer Farmer, Robert ‚Bob‘ Taylor, dessen Frau an Typhus starb und der seine Farm nicht weiter allein führen wollte begann bei ihm zu arbeiten und führte den Stall.
Paul Miller, ehemaliger Soldat, den Benson noch aus seiner Zeit als Scout kannte, ließ sich in Benson's Creek nieder und eröffnete eine Schmiede. Seine Kundschaft waren nicht nur die Kutscher, auch für die Farmer und Siedler beschlug er die Pferde und fertigte alle möglichen Werkzeuge an.

Zwischenzeitlich kaufte Thomas Benson noch etwas Land hinzu, welches direkt an sein eigenes grenzte um genügend eigenen Raum zu haben, da abzusehen war das „sein" kleiner Ort beständig wuchs.

Die Siedler der Gegend nutzten nun den immer stetiger wachsenden Handelsposten um ihre Ware direkt „vor ihrer Haustür" zu beziehen.
So wuchs der Handelsposten und Benson eröffnete einen Drugstore
und gründete die „Benson Trading Company". Geschäftspartner in Tucson mit denen er zusammenarbeitete ermöglichten ihm günstige
Einkaufskonditionen. Er erwarb die Wasserrechte an einem Teilstück des Flusses und leitete einen Teil des Wassers um und baute mit den Navajos, mit denen er noch immer Handel trieb, ein kleines Staubecken um auch in der trockeneren Zeit den Wasserbedarf für Benson's Creek halbwegs zu sichern. Den Navajos sagte er im Gegenzug für ihre Bauhilfe zu ihren Wasserbedarf ebenfalls durch das so geschaffene Staubecken abzudecken.

Wo Handel betrieben wird und Gelder den Besitzer wechseln zieht es zwangsläufig auch zwielichtige Gestalten und Banditen hin. Josh Randall, Ex Kopfgeldjäger, half Benson mit den daraus entstehenden Konflikten fertig zu werden und wurde so zur rechten Hand für Benson und eine Art Schutzperson für den kleinen Ort.
Doch das immer häufigere Auftauchen solchen Gesindels machte es erforderlich, dass auch der Arm des Gesetzes in Benson's Creek nach dem Rechten sah. Das geschah in Person von Joseph Parker, Deputy aus Tucson. Auf Drängen und Einflussnahme der Postkutschengesellschaft, die Überfälle fürchtete, wurde Parker zum Sheriff ernannt und nach Benson's Creek versetzt um dort das neu eingesetzte Office zu führen.
Jack und Sarah Wilson, ein Geschwisterpaar das eigentlich nach Kalifornien übersiedeln wollte, blieb in Benson's Creek und ließ sich ebenfalls dort nieder. Sarah führt den Drugstore während ihr Bruder Jack für Benson als Kutscher und Lademeister arbeitet.

Aus dem kleinen Rasthaus welches Thomas Benson neben seiner Handelsstation betrieb, wurde mittlerweile ein Saloon. Um sich da nicht auch drum kümmern zu müssen verpachtete er ihn an Steven Ryker und ist zu einem kleinen Prozentsatz ebenfalls am Gewinn beteiligt.

Aus dem einfachen Handelsposten ist so ein aufstrebender kleiner Ort geworden der weiter wachsen wird, weil immer wieder Leute dorthin kommen und sich nicht vor Arbeit scheuen und eine blühende Zukunft für Benson's Creek bedeuten.